Im Schatten des Krieges – Teil I.

Lucas Cunningham

 

Im Schatten des Krieges

Teil I.

 

 

Provisorisches Fort Garibaldi

New Queens, Liga Freier Welten

 

Donner rollte im Einklang mit dem monotonen Regen über den Exerzierplatz des Camps.

Die Söldnertruppe Freicorps Garibaldi war vor zwei Monaten auf New Queens und somit pünktlich zum Beginn der Regenzeit gelandet. Luftfeuchtigkeit und Hitze machte den Soldaten schon die kleinsten Arbeiten zu Qual. Der harte Ausbildungsdrill, den die Einheit pflegte, war kaum durchführbar.

Das Freicorps war eine zusammengewürfelte Einheit aus den Clankriegen. Überlebende aus Regimentern des FedCom, Rasalhager, Draconier und aus verschiedenen zerschmetterten Söldnertruppen kamen Ligisten, Capellaner und sogar eine Hand voll Perepheriebewohner.

“Ein Bier Major Felix Steuben?”

Und Claner.

Felix Steuben wandte den Blick vom Exerzierplatz ab. Captain Marisha Steele war einer von drei Clanern die im Freicorps ihren Dienst versahen.

Die muskulöse Mechkriegerin hielt ihm eine Dose Donnegal Export entgegen.

Einen Augenblick war Steuben versucht das Bier abzulehnen oder die Clanerin einfach so stehen zu lassen.

Es war ihm zuwider einem dieser Kanisterköpfe irgendwelche kameradschaftlichen Gesten entgegen zu bringen.

Das Steele bei diesem Mistwetter sogar in ihrer Dienstuniform adrett aussah, während an Steuben, das Hemd nur so zu kleben schien, machte die Sache auch nicht einfacher. Sein hellbraunes Haar wirkte stumpf.

“Danke Cap’n.” Mit Genugtuung sah er die Clankriegerin als Reaktion auf seine schlampige Aussprache zusammenzucken.

Er wollte Steele nicht in seinem Bataillion haben, ja nicht mal im Regiment, dennoch musste er mit ihr auskommen, denn sie stand nicht nur unter seinem direkten Kommando, sie befehligte sogar seine erste und somit wichtigste Kompanie.

“Unsere Auftraggeber sind heute eingetroffen frapos?”

“Ja, darum auch die abendliche Besprechung.” Steuben nahm einen tiefen Zug aus der Dose, blieb aber weiterhin an die Zeltstange des Messezeltes gelehnt. “Wird auch zeit, dass wir von diesem Drecksball wegkommen.”

“Pos.”

Vor dem Kommandobunker, einem der wenigen festen Bauwerke, fuhren zwei Jeeps vor. Aus dem hinteren sprangen vier Infanteristen mit Sturmgewehren und sicherten die beiden leichten Geländefahrzeuge nach allen Seiten.

Aus dem ersten stiegen ein Fahrer, zwei Offiziere der Ligastreitkräfte und ein Mann im Geschäftsanzug.

“Tja, sieht aus, als wenn es wirklich gleich los geht.” Der hochgewachsene, schlanke Major leerte sein Bier. “Sammeln Sie mal den Rest vom Haufen Captain.” Er schmiss die Dose in einen nahe stehenden Mülleimer.

Einen Augenblick überlegte er ob er sich ein Regencape überwerfen sollte, doch seine Uniform war eh schon nass vom Schweiß und das eiskalte Bier sorgte jetzt dafür, dass er noch kräftiger schwitzte.

Steuben zog seinen Pistolengurt mit der schweren Mauser & Gray Service zurecht und trat in den Regen hinaus.

Kurz bevor er den Kommandobunker erreichte wurde die Stabsbesprechung über Lautsprecher angekündigt.

 

Der Konferenzraum der Basis hatte sich schnell gefüllt. Die meisten Offiziere waren mehr oder minder nass.

Neben den siebzehn Kompanieführern, den fünf Bataillionskommandanten, ihren Stellvertretern und den beiden Staffelkommandanten der Luft-/Raumjägern waren Colonel Garibaldis Stabschef, der Nachrichtendienstoffizier, der Versorgungsoffizier, der Chef der Special Operations Groups, der Juristikoffizier, der Regimentsmastertech und der topographische Offizier anwesend.

“Stillgestanden an Deck.” Vor Colonel Garibaldi war Command Sergeant Major Liam St. Thomas eingetreten.

Der bullige Unteroffizier musterte die angetretenen Offiziere, wie er auch eine Kompanie Rekruten begutachtet hätte.

“Bitte setzen Sie sich Ladies and Gentlemen.”

Alessandro Garibaldi, ein drahtiger Mann, Anfang vierzig ging zum Rednerpult nach vorn. Der Kommandant des Freicorps trug wie seine Offiziere eine einfache graue Felduniform. Ihm folgten zwei Offiziere der Liga Freier Welten, ein Force Commander und ein Captain. Von dem Geschäftsmann war nichts zu sehen.

Der Colonel lehnte sich entspannt mit der Hüfte an das Pult und ließ seinen Blick über seine Offiziere wandern: “Wie ich sehe ist der ein oder andere von Ihnen unterwegs vom Regen überrascht worden.”

Vereinzeltes Schmunzeln antwortete ihm, hauptsächlich von den trocken gebliebenen Offizieren.

“Aber ich kann Sie beruhigen, wir haben unseren Marschbefehl erhalten. Force Commander Dimitris.”

Garibaldi setzte sich in die erste Reihe, während Dimitris sich hinter dem Pult aufbaute: “Als erstes möchte ich mich entschuldigen, dass wir Sie auf diesem doch sehr ungastlichen Planeten untergebracht haben. Aber er eignet sich am besten für Ihre Mission als Aufmarschgebiet.”

Der Marik Offizier legte einen Datenchip in das Lesegerät des Rednerpults ein und gab über die Tastatur ein paar Befehle ein.

“Im Zuge der Operation Gurrero, in der wir uns viele der an die Davies im vierten Nachfolgekrieg verlorenen Sonnensysteme zurückerobert haben, wurden viele Planeten unabhängig und endeten, wie Sie alle wissen, als Chaosmark.

Darunter auch San Martin, nur einen Sprung von der Liga entfernt.”

Auf der Wandkarte leuchtete ein Planetensystem auf.

“Wie Sie sehen können ist San Martin nicht gerade von strategischer Bedeutung. Die Bevölkerung beträgt weniger als drei Millionen. Der planetare Herrscher, also der eigentliche planetare Herrscher befindet sich in der Liga im Exil. Die derzeitigen Machthaber sind ein paar lyranische Kartelle, die einen Cousin des Marquis als Aushängeschild vor Ort haben, gestützt auf einige kleine Söldnertruppen.”

Das Bild wechselte wieder und zeigte jetzt die Dossiers der besagten Söldnertruppen.

“Als erstes hätten wir die Chevaliers de Vernier. Hier handelt es sich um eine Truppe die hauptsächlich aus ehemaligen ComStar Soldaten. Unsere Agenten auf Outreach haben herausgefunden dass die Chevaliers drei Level II-einheiten ins Feld führen. Mechs und Panzer gemischt.

Harbin’s Ranger führen vier Kompanien Mechs plus Befehlslanze ins Feld. Darüber hinaus gibt es unseres Wissens noch zwei weitere Söldnereinheiten, deren Stärke uns unbekannt ist.”

Einer der Offiziere des Freicorps hob die Hand.

“Bitte Ma’am.”

Leftenant Colonel Katarina von Schaar erhob sich: “Wie steht es mit eigenen planetaren Verteidigungstruppen? Der Marquis wird doch auch so was wie eine eigene Garde haben. Und in wie weit wird ComStar seine HPG besetzt haben? Oder hat Word of Blake die Station unter seiner Kontrolle?”

Der Force Commander nickte: “Der Marquis hat tatsächlich eine Garde, ein kombiniertes Regiment Panzer und Infanterie, dazu eine verstärkte Kompanie alter Mechs. In wie weit ComStar die HPG mit einer Garnison ausgestattet hat ist uns unklar. Ferner wissen wir nicht, ob ComStar in irgendeiner Weise sich in Konflickte einmischt.”

Der Ligist pausierte kurz: “Weitere Fragen?”

“Dürfen wir wissen, wieso, wenn schon nicht aus strategischen Gründen, Sie an San Martin interessiert sind?” Wollte Steuben wissen.

Dimitris lächelte jovial: “Tut mir leid, aber ich glaube nicht, dass ich diese Information in so großer Runde preis geben will.”

Auf ein Nicken des Ligaoffiziers erhob sich Garibaldi und nahm seinen Platz am Pult wieder ein: “Wir werden noch vier bis fünf Wochen brauchen, bevor wir aufbrechen können. Sämtliche Mechs und Panzer müssen mit Wüstentarnschema versehen werden.”

Aus der hinteren linken Ecke des Besprechungssaals, der des Mastertechs, erklang ein lautes, geradezu theatralisches Stöhnen.

“Darüber hinaus werden alle Kompanien noch einmal ins Manöver geschickt. Captain von Schaars Zeitplan”, Garibaldi nickte seinem Stabschef, dem Bruder seiner Stellvertreterin, zu, “sieht vor, dass wir am 13. Mai mit dem Einschiffen beginnen. Morgen wird die technische Abteilung mit der Umlackierung des ersten Bataillions beginnen. Major Steuben, Ihre Truppe wird in drei Tagen ins Manöver ziehen.

Alles weitere wird im kleinen Kreis besprochen.”

 

Der kleine Kreis bestand aus Colonel Garibaldi, seinen fünf Bataillionsführern und dem Stabschef. Hinzu kamen Force Commander Dimitris und der mysteriöse Zivilist, der mit ihm angekommen war.

“Vier Söldnereinheiten für einen dreckigen Staubball?” Leftenant Colonel Katarina von Schaar schlug die langen Beine übereinander und blickte Dimitris erwartungsvoll an. “Kommt mir etwas sehr übertrieben vor.”

Statt dem Ligaoffizier antwortete der Zivilist: “Germanium, Colonel, der von der Liga auf Hochtouren betriebene Sprungschiffbau verschlingt Unmengen davon.

Und San Martin hat unseren Informationen zufolge genug um die Ligawerften für die nächsten fünf Jahre damit zu versorgen.”

Von Schaar strich sich die schwarzen Haare aus dem Gesicht: “Schade und ich dachte schon wir würden rein altruistisch tätig.”

“Bitte Kati”, tadelte Garibaldi leicht.

“Haben Sie irgendwelche Bedenken für diese Rohstoffvorkommen ins Feld zu ziehen?” Wollte der Zivilist wissen.

Die Söldner blickten sich kurz an und schließlich antwortete Garibaldi für alle: “Nein, nicht im geringsten.”

Der Zivilist nickte befriedigt. Und wenn ihr um die wirklichen Schätze von San Martin wüsstet, wärt ihr schon längst unterwegs und jede vertragliche Verpflichtung wäre Euch egal.

 

Tarjan-Dschungel

New-Queens, Liga Freier Welten

 

Felix Steuben konsultierte noch einmal die Statusanzeige auf dem Radar seines achtzig Tonnen schweren Zeus. Er hatte sein Bataillion in zwei gleichgroße Kontingente zu je 20 Maschinen aufgeteilt. Die eine Hälfte unter seinem Kommando, die andere unter dem Kommando seines Stellvertreters Captain George McKenzie.

Der Major hatte seine Truppe in lockerer Verteidigungsformation aufgestellt und wartete auf den Angriff.

“Roscoe vier-sechs für Roscoe sechs, zeichne mehrere Kontakte. Entfernung 1-6-0-0, aus südlicher Richtung näher kommend.”

“Roscoe sechs bestätigt, Kontakte verifizieren”, antwortete Steuben dem Scoutpiloten.

Er aktiviert die Waffensysteme des Zeus. Die Maschine war wie die meisten Mechs des Freicorps eine Feldnachrüstung und besaß statt der übliche Bewaffnung einen zusätzlichen schweren Laser, eine zusätzliche Tonne Raketenmunition und ein Guardian ECM.

“Roscoe sechs an alle Roscoe-Einheiten: Leichter Rechtsschwenk um dreißig Grad. Gefechtslinie etwas enger ziehen.”

“Dann wollen wir doch mal sehen, was Delta so drauf hat.” Captain Pedro Gomesch, Chef der Echo Kompanie, klang voller Selbstvertrauen.

Auf dem Radar des Sturmmechs leuchteten Rote Symbole auf.

“Roscoe drei-sechs, mit ganzer Lanze einhundert Meter zurückfallen und Rückendeckung übernehmen.”

“Roger Roscoe sechs, wir fallen zurück.”

Der Major tippte einmal auf den Munitionswahlschalter der LSR-Lafette: “Feuer frei.”

Auf den Befehl eröffneten alle LSR-Träger der Truppe das Feuer.

Die Raketen gingen vor den anrückenden Feinden nieder.

Soweit es möglich war, trug jeder mit Raketen bewaffnete Mech eine Tonne Thundermunition. Die Valkyrie der Scoutlanze der Deltakompanie trat als erstes auf eine Mine. Die simulierte Explosion beschädigte den Scoutmech und der Gefechtskomputer schaltete die Kontrolle für das linke Bein ab.

Die restlichen sieben Springer der Deltakompanie zündeten ihre Düsen und setzten sich über das Minenfeld hinweg.

Die Kampflanze der Deltakompanie wurde gebremst, konnte jedoch noch ihr beachtliches Langstreckenpotential zum tragen bringen.

Die Deltakompanie und Captain McKenzie und sein Sideman. Es fehlten sechs “feindliche” Maschinen.

Der Zeus wurde von einer schweren Breitseite durchgeschüttelt.

“Den: Setzen Sie noch eine Salve Minen in die Kampflanze!”

Die Pilotin des Archer der Befehlslanze, bestätigte den Befehl und Feuerte eine Doppelsalve Thunder-LSR ab.

Die beiden Hauptstreitkräfte gingen jetzt in den Nahkampf.

Der Archer und der Apollo der der vom Minenfeld gestoppten Lanze begannen sich neu zu positionieren, der Centurion trat auf eine Mine und wurde umgeworfen. Der Salamander hingegen hielt eisern die Stellung und feuerte weiter auf Steuben, der sich jetzt langsam zurückzog.

Captain Marisha Steele, unterstützt von ihrem Stellvertreter in seinem Achtzigtonner machten sich daran die Formation der Verteidiger aufzubrechen.

“Kontakt! Ziele in unserem Rücken!” Erklang die Meldung der zur Rückendeckung eingeteilten Lanze der Echokompanie.

Steuben zog sich weiter zurück und wendete seinen Zeus um die Rückendeckung zu verstärken.

Dies war der Moment, in dem George McKenzie und der Rest der Delta Kompanie todesmutig durch das Minenfeld stürmten um Delta zu entsetzen.

Der Major fluchte bei abgeschalteten Funk, McKenzie hatte zu gut von ihm gelernt, vor allem, wann man zum Angriff übergeht. Das Gefecht war schnell beendet, leider zu Ungunsten der Verteidiger.

Die gesamte Übung hatte über zwei Stunden gedauert, davon keine zehn Minuten echter Kampf.

 

 

Landungsschiff Himmelswanderer

Im Anflug auf San Martin

 

Captain Simon Hedoshi saß in der Passagierlounge des Mule Landungsschiffes, welches sich gerade zum Lande- und Abbremsmanöver gedreht hatte.

Hedoshi war Kommandeur und Gründer der Special Operations Group – SOG – des Freicorps Garibaldi. An Bord dieses Schiffes reiste er unter dem Namen Kemo Nakamura, Leiter eines Bergbauprospektorenteams für das auf Skye ansässige Robbertson Bergbaukonsortium.

Sein wahrer Name war Kanji Natome. Er war Chu-i der Draconischen Elite Sturmtrupps gewesen. Bis zu jenem schicksalhaften Tag, an dem Theodore Kurita von der Otomo, seiner eigenen Laibwache und einem Großteil der DEST, bei seiner Geburtstagsparade ermordet werden sollte.

Das Attentat schlug fehl. Die Otomo wurde von einem der Geisterregimenter des Kombinats aufgehalten. Die DEST-Kommandos unter General Kiguri scheiterten ebenfalls.

Daraufhin folgten brutale Säuberungen in den Reihen der DEST. Durch mehr Glück, als einem anständigem Menschen zustand hatte es Natome geschafft den Häschern des Drachen zu entgehen.

Auf seinem Weg nach Outreach, dem großen Söldnerplaneten, war er auf einer Transitstation auf das Freicorps Garibaldi gestoßen und hatte deren offene Rekrutierungspolitik genutzt und war dem Regiment beigetreten.

Ein Jahr später hatte er Colonel Garibaldi angeboten die SOG aufzustellen. Und nach Offenlegung viel zu vieler Fakten über seine Herkunft hatte der Colonel zugestimmt und den einfachen Corporal zum Leftenant befördert.

Nachdem die SOG sich bei mehreren Aufträgen und Einsätzen bewehrt hatte folgte die Beförderung zum Captain.

Ihm gegenüber nahm Raymond Travis platz: “Hey, Skipper, ich habe einige Vorabinformationen.”

“Sie haben sich mit einem der Besatzungsmitglieder angefreundet?” Travis war nicht gerade ein attraktiver Mann. Er hatte jedoch ein unerschütterliches Selbstvertrauen und eine ganze Menge Charisma, so dass er jedoch eine Menge weibliche Partner vorzuweisen hatte.

“Japp, der Lademeisterin. Ich habe den Politikinteressierten gegeben. Die auf San Martin versammelten Söldnertruppen haben, auch wenn sie unterschiedlichen Konzernen dienen, ein gemeinsames Kommando, das am Raumhafen sitzt und auch die Raumüberwachung übernimmt.”

Hedoshi saugte Kaffee aus einer Trinkblase: “Etwas genaueres wusste Sie sicher nicht oder?”

“Nein nicht wirklich, wir können aber davon ausgehen dass am Raumhafen die größte Truppe steht und sogar über Luft-/Raumeinheiten verfügt.”

Der Captain nickte: “Denke ich auch. Ob die wohl rekrutieren …”

Travis schmunzelte.

Das dritte und letzte Mitglied des Prospektorenteams kam an den Tisch: “Gibt es noch Kaffee?” Andrea Jürgens gähnte herzhaft.

Sechs weitere Mitglieder der SOG waren in anderen Tarnidentitäten an Bord. Sie stellten tatsächlich die Hälfte der Passagiere der Himmelswanderer.

Hedoshi schenkte Jürgens einen Kaffee ein. Mit speziell für den Einsatz in der Schwerelosigkeit konstruierten Geschirr war das gar nicht so einfach: “Nehmen Sie doch bitte Kontakt zu Costas auf, er soll versuchen bei einer der Söldnertruppen auf dem Planeten anzuheuern.”

Jürgens nickte und genoss ihren Kaffee.

Drei Mann der Truppe waren als Tramps unterwegs. Landstreicher, die auf der Suche nach Arbeiten durch die Innere Sphäre streiften. Diese sollten sich dann irgendwie Zugang zu den wichtigen Einrichtungen auf dem Planeten verschaffen.

Darüber hinaus sollten sie wie die anderen Teams den Angriff des Freicorps vorbereiten, Informationen sammeln, Sabotageakte vorbereiten und beim Eintreffen der Haupttruppe den Angriff zu koordinieren.

 

Einen Tag später setzte die Himmelswanderer auf dem Clearwater Raumhafen von San Martin auf.

Der Raumhafen verdiente kaum seinen Namen. Eine einfache zubetonierte Fläche auf einem ausgetrocknetem Meer. Dazu ein paar Gebäude. Hangars und Werkstätten, ein Ein- und Ausreiseterminal und ein Gebäude zur Raumüberwachung.

Den Zoll übernahm das Infanteriekontingent von Harbin’s Rangers, welche auch am Raumhafen Stationiert waren.

“Vom Regen in die Jauche”, murmelte Andrea Jürgens, als sie die Rampe des Landungsschiffes heruntermarschierte. Es waren zweiunddreißig Grad im Schatten.

Unten an der Rampe stand ein klappriger Bus, um die Passagiere zum Hauptgebäude zu bringen. Dessen Klimaanlage hatte auch schon den Geist aufgegeben.

Der Bus fuhr an, nachdem alle Passagiere eingestiegen waren und das Gepäck verladen war.

Vor dem Abfertigungsterminal lungerten Infanteristen der Rangers herum. Die khakifarbenen Uniformen waren durchgeschwitzt, die Männer unrasiert und die Gewehre entweder umgehängt oder an die Wand gelehnt.

Einer, ein kleiner, dürrer Bursche mit roten haren und den Davionrangabzeichen eines Corporals, erhob sich und winkte die Raumschiffpassagiere in den Abfertigungsbereich.

Dort erwartete sie ein Offizier begleitet von einem Sergeant. Die beiden wirkten genauso ungepflegt wie die anderen Söldner.

Jürgens warf dem großen Artemis Costas einen verstohlenen Blick zu. Sie wusste das Costas immer seine Pistole dabei hatte.

“Hat jemand was zu verzollen?” Wollte der Leftenant wissen.

Costas hob artig die Hand und wurde daraufhin separiert.

 

Costas lächelte den Leftenant freundlich an und öffnete seinen Aluminiumkoffer. Mitten auf den Kleidern lagen eine entladene Mydron Autopistole und zwei volle Magazine. Links und rechts an den Seiten des Koffers waren je zwei Flaschen Scotch und zwei Stangen Zigaretten eingebettet.

Der Leftenant blickte ihn mit erhobener Augenbraue an und Costas lächelte nach wie vor freundlich.

“Nanu, nanu, nanu, was haben wir denn da …” Der Söldner nahm zuerst die beiden Flaschen Scotch und dann die beiden Stangen Zigaretten aus dem Koffer und reihte sie daneben auf.

Schließlich nahm er die Waffe aus dem Koffer und betrachtete die schwere Automatik eingehend. Er lud die Pistole durch, sie war tatsächlich ungeladen.

“Und die möchten Sie einfach behalten was?”

Der Special Operations Soldat nickte: “Ja, eigentlich schon.”

“Auf San Martin müssen wir keinen Waffenschein anerkennen, der auf einem anderen Planeten ausgestellt wurde.”

“Öh, für die gibt es ehrlich gesagt keinen Waffenschein.” Costas ließ seinen Blick zu dem Scotch und den Zigaretten wandern. “Ich habe sie aber schon sehr lange, habe sie vor Jahren während meiner Dienstzeit bei Stelwart Support geschenkt bekommen.”

“So, so, Sie waren mal Söldner?”

“Japp. War ich, drei Jahre lang.” Costas hakte seinen rechten Daumen in den Gürtel.

Der Leftenant legte die Pistole wieder in den Koffer: “Zahlen Sie den Zoll für die überzähligen Genussmittel in C-Noten oder in Kronen.”

Artemis Costas wäre beinahe der Unterkiefer zu den Füßen heruntergefallen: “Äh … Kronen.”

Der Leftenant kritzelte eine Quittung für Whisky und Zigaretten: “Fünfundachtzig Kronen.”

Costas bezahlte gleich in Bar und packte dann seinen Koffer wieder ein. So war noch nie ein Bestechungsversuch verlaufen.

 

Provisorisches Fort Garibaldi

New Queens, Liga Freier Welten

 

Major Felix Steuben lehnte sich in seinen Stuhl zurück und musterte seine vier Captains. Seine Manöverkritik war nicht gerade zurückhaltend gewesen.

Nach 6 Tagen im Feld, mit entsprechender Verpflegung und Unterstützung war das Bataillion ins Camp zurückgekehrt und hatte die Mechs and die technische Abteilung zur Wartung und Umlackierung übergeben.

Nach weiteren vierundzwanzig Stunden hatte Steuben seinen Stellvertreter samt Kompanieführern zur Nachbesprechung einbestellt. Vierundzwanzig Stunden Ruhe, die dafür sorgten, dass der Mittdreißiger wieder fünf Jahre jünger aussah.

Diesem Zustand hatte es Marisha Steele zu verdanken, dass sie sich einige bissige und sarkastische Kommentare anhören durfte.

Das Gespräch jedoch klang mit Smalltalk aus.

Captain Geordi Halcyone nippte an seiner Limonade: “Haben die Mariks denn schon ausgespuckt, weshalb wir San Martin einnehmen sollen?”

Steuben blickte den Captain fragend an.

“Naja, mittlerweile spekulieren sogar schon meine Offiziere, was die Liga an San Martin so toll findet.”

“Ich wette es geht um Rüstung. Irgendwelche seltenen Rohstoffe für den Mechbau.” Pedro Gomesch trug den linken Arm in einer Schlinge, seit er mit seinem Warhammer beim Manöver umgefallen war.

“Sie sollten sich nicht allzu viele Gedanken darüber machen. Weder Sie Pedro noch Sie Geordi.” Der Major lehrte sein Glas mit einem Zug als Zeichen, dass die Besprechung beendet war. “George, ist noch etwas?”

“Nein, nicht das ich wüsste Major.” Der große schwarze erhob sich.

“Gut”, Steuben wandte sich seinem Computer zu, “dann können Sie wegtreten.”

Die drei übrigen Captain’s erhoben sich, Steele blieb jedoch in der Tür stehen: “Haben Sie einen Augenblick für mich Zeit Major?”

Der Major seufzte deutlich: “Ja, bitte.”

Die fast noch jugendlich aussehende Clanerin baute sich vor dem Schreibtisch auf: “Ihre Beurteilung betreffs der Delta Kompanie ist nicht angemessen.”

“Ach, war sie nicht?”

“Neg, die Delta Kompanie bringt genauso viel Leistung wie die Foxtrott Kompanie und bessere als die Echo Kompanie.”

Der Major blickte sie fest an: “Das sehe ich anders. Obwohl Captain McKenzie und Sie die erste Übung gewonnen haben, wurde Ihre Kompanie dabei fast aufgerieben.”

“Natürlich, wir haben instinktiv Ihre Taktik gegen Sie verwendet. Jeder andere Gegner wäre von unserem Übersetzen viel zu überrascht gewesen um genauso effektiv zu reagieren wie Sie und die Echo Kompanie.”

“Ach und wenn wir mal auf einen Gegner treffen, die sich nicht so leicht von so einem Taschenspielertrick einschüchtern lässt? Wollen Sie dann mit Zellbringen anfangen?”

Der Captain warf ihm einen finsteren Blick zu: “Wir standen zu dem Punkt im Gefecht und haben richtig gehandelt, wir haben Sie so unter Druck gesetzt und sind in den Nahkampf gegangen.”

Steuben wollte antworten, wurde jedoch von Steele unterbrochen: “Aber darum geht es nicht, frapos? Es geht um mich, ich bin Ihnen als Kompaniechefin nicht recht.”

“Ganz recht”, der Major beugte sich bedrohlich vor, “ich halte Sie für ein Risiko. Ich will Sie nicht als Kompaniechefin, ich will Sie nicht als Offizier, ich will Sie nicht als Soldat.”

Steele lief rot an.

“Sie sind durch Ihre Clanermentalität ein Risiko. Sollten Sie jemals gefangen genommen werden, ist es doch mit Ihrer Loyalität gleich ganz anders.

Kommunikationsfrequenzen, Ausweichkanäle, Aufmarschgebiete, Gefechtspläne und so weiter würden unserem Feind so ohne weiteres in die Hände fallen.”

Der Major schnippte einmal mit den Fingern.

Steele hingegen stand vor ihm, die Hände zu Fäusten verkrampft: “Und wie viele C-Noten muss man Ihnen in den Rachen stopfen, damit unser Gegner”, sie imitierte sein Schnippen, “all unsere Geheimnisse erfährt, Söldner?”

Das letzte Wort spuckte sie geradezu aus.

“Raus! Verschwinden Sie Captain!”

“Aye Sir.” Sie salutierte spöttisch.

 

 

New Montenegro

San Martin

 

Das Prinz Zane, war ein kleines, sauberes und sehr häuslich geführtes Hotel, benannt nach einem schon lange toten Davon Prinzen.

Es hatte einige sehr große Vorteile: Der wichtigste war, dass es auf der höchsten Erhebung von New Montenegro stand.

Ein weiterer Vorteil war, dass man von den Zimmern mit Südblick den Raumhafen mitsamt seiner Kaserne und die große Straße zu den großen Bergwerksbetrieben im Blick hatte.

Sergeant Gerrit Schweizer hatte dort das Hauptquartier für das Vorauskommando vom Freicorps aufgebaut.

Drei Spezialkameras waren an den Fenstern des Hotels postiert, drei weitere hatte er auf dem Dach installiert.

Unter dem großen Doppelbett waren Maschinenpistolen, Handfeuerwaffen und Sprengstoffe versteckt.

Die Hausherren Kevin und Diana Masters kannten ihn unter dem Namen Gavin Porter, einem Reporter von Outreach. Einen lebhaften jungen Mann, der in seinen wenigen Tagen auf diesem Planeten schon viele Freunde gefunden hatte.

Ein zweimaliges Klopfen ertönte an der Tür.

Schweizer schoss hoch und zog seinen Mauser und Gray Nadler. Er huschte leise zur Tür und öffnete sie einen Spalt. Den Nadler hielt er verborgen.

Vor der Tür stand Artemis Costas in der Uniform von Harbin’s Rangers.

“Komm rein.” Der Sergeant steckte den Nadler wieder in den Hosenbund. “Was zu trinken.”

“Klar, hast Du Donnegal Export?” Costas ließ sich auf einen der Sessel fallen und betrachtete die Kameras.

“Und was hast Du für mich?” Schweizer reichte seinem Kammeraden ein Timbuique Dunkel. “Sorry, kein Donnegal da.”

“Ich werd’s schon überleben.”

Der andere Söldner setzte sich Costas gegenüber: “Also, was hast Du für mich?”

“Die Dienstpläne für nächsten Monat, einen unbeschrifteten Plan für den Raumhafen und den Stützpunkt. Aber da kann ich weitestgehenst nachhelfen.”

“Ausgezeichnet. Dann mal her damit.”

Costas zog eine Datendisk aus seiner rechten Brusttasche und warf sie Schweizer zu.

Dieser holte seinen Labtop vom Bett und lud die Daten hoch.

“So, dann fangen wir mal mit K wie Kommandozentrale an.”

“Keine Ahnung wo die ist.”

Schweizer fuhr herum: “Was?”

“Hey, ich bin nur einfacher Private, ich kann froh sein, den Streifen schon zu haben, aufgrund meiner Erfahrung beim Support. ABER, ich weiß, wo ein Kommunikationsschnittpunkt ist.”

Nach dem Kommunikationsschnittpunkt folgte Waffenkammer, Raumüberwachung/Tower, Kantine, Schlafräume, Mechhangar und Vorratslager.

“Himmel, soviel Sprengstoff haben wir doch gar nicht.”

Costas nickte: “Müssen wir noch was selbst zusammenmischen. Oder aus einem der Bergwerke organisieren, es gibt ja genug davon auf diesem Drecksball.”

“Ich werde mich mit dem Skipper in Verbindung setzen.”

“Alles klar ich mach mich dann man wieder auf die Socken, heut Abend hat mein Corporal Junggesellenabschied.”

“Dann mal viel Spass, während wir anderen Arbeiten.”

Costas warf die Tür hinter sich zu.

 

Eine halbe Stunde später verließ Schweizer sein Quartier.

Vor dem Haus wartete schon ein Taxi, welches von der Dame des Hauses gerufen wurde.

“Maple Street, bitte.” Der Söldner flegelte sich in die Polster der Rückbank.

Das Taxi fuhr gemächlich durch die Straßen von New Montenegro.

“Hey Mann, Sie sind aber nich’ von hier.” Der Taxifahrer war ein schlaksiger Kerl, Mitte Zwanzig. “Wo komm’ Sie her?”

“Ich komme von Outreach.”

Der Taxifahrer lächelte in den Rückspiegel: “Sie seh’n mir gar nich’ aus wie’n Söldner aus.”

“Bin ich auch nicht, ich bin Reporter.”

“Nu sag’n Sie aber nich’, das Sie ne Story suchen. Hier auf San Martin geh’n die Uhren anders.”

“Wie meinen Sie das?” Schweizer beugte sich interessiert vor.

“Nu, wie soll ich sag’n? Wir ham hier keine Politik. Unser Marquis ist nur ein guter Schauspieler. Seit die Liaos über das FedCom hergefallen ist, ham wir keine richtige Regierung mehr.”

“Aber Sie sagten doch gerade Sie haben einen Marquis.”

“Ja, schon, doch die wahren Machthaber sind einige Firmen, hauptsächlich lyranische.” Das Taxi bog links ab. “Die haben halt einen Verwandten des alten Marquis eingesetzt um zumindest einen geregelten Eindruck zu erwecken. Nicht dass der Kerl jetzt irgendein Tyrann oder so wäre, aber irgendwie fühlt man sich unwohl. Ich mein, wenn die Konzerne was woll’n, bekommen sie es, was ist, wenn sie jetzt was woll’n, was dem Wohl der Bevölkerung entgegen läuft, was dann?”

Schweizer ließ sich wieder in das Polster sinken: “Sieht aus, als würde ich wohl doch eine Story bekommen.”

“Hah! Ich glaub nich’ dass Sie damit auf nen grünen Zweig kommen.” Das Taxi bog in die Maple Street ein. “Wo soll ich Sie absetzen?”

“Vor dem Diner bitte.”

“Alles klar Mister.” Er hielt direkt vor dem Retaurant. “Das macht dann vierundzwanzig Kronen fünfzig.”

Der Söldner zählte siebenundzwanzig Kronen ab und zahlte: “Alles klar, schönen Dank und schönen Tag noch.”

In Outback Inn wartete schon Raymond Travis auf ihn.

“Hoi Gavin, setzt dich.” Travis deutete auf die Bank gegenüber.

Schweizer setzte sich und schnappte sich die Karte: “Ihr müsstet noch einiges besorgen.”

“Und was?”

Gerrit Schweizer wurde leiser: “Kaaawooom.”

 

 

Landungsschiff Hamilton

Im Anflug auf den Nadir Sprungpunkt von New Queens

 

Das Freicorps Garibaldi hatte mit zwei Tagen Verspätung begonnen einzuschiffen. Es hatte mehr als einen Tag gebraucht die über hundertsechzig Mechs, Panzer, Jäger und sonstigen Hilfsfahrzeuge auf die Landungsschiffe zu verladen.

Das Regiment wurde von zwei Overlords, vier Union, einem Leopard, einem Triumph und zwei Mule transportiert.

Am Sprungpunkt wartete eine kleine Flottille. Der Starlord Caracas und die beiden Invasoren Komet und Monitor.

An den beiden Invasoren dockte je ein Leopard Jägertender.

Zwei Tage vor dem Docken hatten die Landungsschiffe gewendet um den Rest des Weges abbremsen zu können.

In der Messe des Overlord Hamilton saß Felix Steuben und stocherte in seinem Essen. Nach dem Drehmanöver war die Einrichtung der Messe so umgebaut worden, dass man bequem ein G hatte, um sich normal fortzubewegen. Die Einrichtung hatte man an die ehemalige Decke geschraubt, die nach dem Wendemanöver als Fußboden diente.

Normalerweise mochte der Major einen Großteil der ligistischen Küche. Ganz besonders Gyros, wie es vor ihm lag. Doch der Hyperraumsprung, der auf ihn zu kam ließ ihm ganz elend werden. TDS – Transit Desorientierungssyndrom – war eine Krankheit unter der relativ wenige Menschen litten. Für ihn als Berufssoldat, der ständig auf Reisen war ein großes Handicap. Daher arbeitete er ansonsten weit mehr, als der Dienstplan ihn verpflichtete.

“Sie sehen blass aus Major.” Captain McKenzie setzte sich zu ihm. Er stellte eine kleine Portion Gyros mit Pommes vor sich ab.

“Woran das wohl liegt George.” Steuben wälzte noch einmal Gyros mit Reis auf dem Teller rum. “Ich kriege schon Migräne, wenn ich nur an den Sprung denke. Und nach dem Sprung werde ich ne ganze Weile außer Gefecht sein.”

Sein Stellvertreter schmunzelte: “Die halbe Stunde werden wir auch ohne Sie überstehen.” Er blickte sich um. Die Messe war fast leer, sie standen kurz vor dem Dockmanöver. “Ich würde gerne über Captain Steele mit Ihnen sprechen Sir.”

“Sehe ich Ihnen nicht krank genug aus?”

“Sir, ich weiß, dass Sie sich für das Bataillion den Arsch aufreißen. Und ich weiß, dass Sie sich den Respekt den Sie jetzt genieße aufgrund Ihrer … hm … Vorurteile, mit denen Sie mit Verlaub auch reichlich Nachdruck verleihen, hart erarbeiten mussten.”

“Worauf wollen Sie hinaus?”

“Sir, ich weiß, dass Captain Steele sich den Respekt ihrer Kompanie auch hart erarbeiten musste. Diese Leute sind nicht gerade Glücklich darüber, wie ihre Kommandantin von Ihnen behandelt wird.”

Steuben seufzte.

“Sie haben zulange dafür gearbeitet, von wirklich jedem im Bataillion und darüber hinaus respektiert zu werden, um sich das durch Ihre Antipathi kaputt zu machen.”

McKenzie widmete sich seinem Essen.

Gerade als Steuben antworten wollte knackte der Lautsprecher: “Achtung! Achtung! Wir beginnen mit Dockmanöver!”

 

Zehn Minuten nachdem das letzte Landungsschiff angedockt hatte starteten die drei Sprungschiffe ihren Kearny-Fushida-Antrib. Es wurde ein Riss ins Raum-Zeit-Kontinuum geschnitten und die Schiffe gingen in den Transit.

 

Fortsetzung hier

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.