Bauanleitung: Flamberge (Bilder aktualisiert)

(C) Punakettu http://punakettu.deviantart.com/

Unsere zweite Bauanleitung beschreibt euch den Zusammenbau des Flamberge. Beim Flamberge handelt es sich um einen 70 Tonnen ‘Mech der Jadefalken. Es gibt ihn sowohl als Omni- als auch als normalen Battlemech. Als besonderes Merkmal kann man wohl die festinstallierten SRM 6 Werfer in den Seitentorsos sowie die Flügelstruktur betrachten. Obwohl die Omniversion schlussendlich keine Partial Wings mehr hat, ist ihr Gerüst noch immer vorhanden. Und der Flamberge 2 und Flamberge 3 (die Battlemechversionen) haben wieder Partial Wings installiert.

Und damit kommen wir zur Bauanleitung.

Auch beim Flamberge sollte der erste Schritt wieder sein, die Verpackung zu überprüfen, ob alle Teile vorhanden sind. Es sollen sechs Teile enthalten sein. Ein Blick durch das Plastik zeigt, dass sechs Teile vorhanden sind. Armleiste mit Flügelteilen, Beinleiste, Base, Hüfte, Torso und der Flügel.

Nach dem Ablösen von den Leisten ist die Zahl der Teile deutlich gestiegen. Ich habe nun zehn Teile: Flügel, zwei Arme, zwei Beine, Torso, Hüfte, Base und zwei kleine Flügelteile. Vor allem die zwei kleinen Flügelteile könnten problematisch werden, da sie schräg auf die eigentlichen Flügel gesetzt werden müssen.

Als nächstes sollten die Teile abgefeilt werden, um Überstände zu beseitigen. Jedes der Teile muss nachbearbeitet werden, aber der Aufwand ist nicht all zu groß und eher im Mittelfeld anzusiedeln, am meisten Arbeit ist am Flügel notwendig, da er ohne Nacharbeit nicht glatt auf den Torso aufsetzbar ist (Zeitaufwand: ca. 10 Minuten).

Wie eben schon angedeutet, habe ich die Teile einmal grob zusammengesetzt. Aufgefallen sind soweit keine Probleme, außer beim besagten Flügel. Die Verbindungsstücke zwischen Beine und Hüfte mussten nachbearbeitet werden, was bei eigentlich jeder Miniatur der Fall ist. Die Arme passen soweit problemlos an den Torso und auch zwischen Hüfte und Torso musste nicht viel getan werden.

Beim Bau empfehle ich, mit Torso und Hüfte zu beginnen. (An dieser Stelle muss ich mich für das Fehlen von ein paar Fotos entschuldigen, ich habe vergessen, sie während der einzelnen Schritte zu machen…)

Gebt dem Ganzen einen Moment zum Trocknen und dann kommt der zweite Schritt. Nehmt euch die beiliegende Base und macht ein paar Klebepunkte an die Stellen auf die die Füße kommen. Bevor ihr die Beine jedoch auf die Base klebt, kommen auch noch Klebepunkte auf die Löcher für die Hüftstecker, hierbei könnt ihr ruhig ein wenig schmieren, es empfiehlt sich nämlich immer, auch die Hüfte selbst anzukleben, nicht nur die kleinen Stecker. Mehr Klebefläche. Verschwendet hier aber nicht zu viel Zeit, schließlich ist der Klebstoff auf der Base bereits am Trocknen.

Jetzt solltet ihr also schnell die Füße auf die Base stellen, in Position bringen und dann Hüfte und Torso aus dem ersten Schritt zwischen die Beine stecken. Achtet darauf, dass die Stifte wirklich in den Löchern sind und dass der Torso grade ist, falls ihr eine schräge Position bevorzugt, dann achtet darauf, dass die Position gehalten wird. Nachträglich nochmal nachzukorrigieren wird schwer.

Zwischen Beinen und Hüfte ist jetzt vermutlich Klebstoff ausgetreten. Das sieht am Ende nicht mehr schön aus, wenn ihr den ‚‘Mech später bemalt, also nehmt euch etwas, um die Klebeüberstände zu beseitigen. Ich habe dazu eine der Leisten benutzt, an der ursprünglich die Teile befestigt waren.

Sobald alles trocken ist, könnt ihr jetzt die Arme befestigen. Bringt dafür wieder kleine Klebetropfen auf die Schultern auf und drückt die Arme an den Torso. Ich habe beide Arme gleichzeitig angeklebt, aber ihr könnt das auch nacheinander machen. Ich halte gleichzeitig jedoch immer für einfacher, weil man dann gut von beiden Seiten mit Daumen und Zeigefingern Druck ausüben kann.

Als Nächstes folgt dann der Flügel. Bevor ihr ihn auf den Torso klebt, sollten die kleinen Flügelteile befestigt werden. Hierzu kommt etwas Klebstoff (nicht viel) auf die Außenseite der Lüftungsöffnungen. Hier solltet ihr das wirklich nacheinander machen, da die kleinen Teile sonst am Ende an der falschen Stelle sind oder verrutschen. Also erst einen kleinen Flügel und dann den zweiten, sobald der erste trocken ist. Wenn ihr einen Modellbohrer zur Verfügung habt, dann solltet ihr die kleinen Flügelteile unbedingt stiften, um einen stabilen Halt zu gewährleisten.

Danach bringt ihr den Flügel auf dem Torso an. Auch hierzu wieder erst etwas Klebstoff auf den ‘Mech anbringen und dann den Flügel. Achtet darauf, nicht an die kleinen Flügelteile zu kommen. Sie sind vermutlich schon trocken, aber womöglich noch nicht vollständig, könnten also noch sehr leicht abfallen, wenn ihr an sie rankommt.

Als letzten Schritt sollte auch beim Flamberge eine Base unter dem ‘Mech angebracht werden. Auch wenn eine eigene Base enthalten ist, sorgt eine richtige meist doch noch für einen stabileren Stand. Und grade aufgrund des vermutlich nie ganz stabilen Flügels, sollte der ‘Mech möglichst nicht umfallen. (Zeitaufwand: ca. 15 Minuten)

Die fertige Miniatur gleicht der Abbildung im TRO 3085 beinahe perfekt. Auch die Details sind unglaublich gut ausgearbeitet. Alles ein allem also eine unglaublich gute Mini.

Punkte der Miniatur:
Gussqualität: 9/10
Details: 10/10
Zeitaufwand: 8/10
Passgenauigkeit: 8/10
Abbildungstreue: 10/10

Endnote: 45/50

Nächste Ausgabe: DI Morgan Assault Tank.

2 thoughts on “Bauanleitung: Flamberge (Bilder aktualisiert)”

  1. Angesichts der Probleme mit den Beinen würde ich es anders angehen. Ich würde auf die mitgelieferte Base verzichten und stattdessen eine gefüllte Base verwenden (gibt es entweder ebenfalls bei IWM zu kaufen oder man bastelt sich was selbst). Das streicht gleich das Problem mit den vier Teilen, die man gleichzeitig zu kleben hat und spart einem eine Base (Die mitgelieferte? Ballast, einschmelzen, was auch immer einem damit einfällt.). Außerdem kann man leichter die Beine positionieren, da einzeln und nacheinander anzukleben.

    Da ich jetzt die Mini nicht besitze (und es zweifelhaft bleibt ob ich sie mir noch holen werde), kann ich nicht genau einschätzen, wie tief die Kontaktstelle Hauptflügel/Rumpf ist. Ansonsten würde ich an der Stelle mit Magneten arbeiten um eine ansonsten sehr ‚unförmige‘ Miniatur transportfähig zu bekommen (zwei Teile, die man erst vor Ort wieder zusammenklickt). Allerdings ist der Einbau von Magneten schon eher was für die fortgeschrittene Bastlerfraktion…

  2. Der Verbindung zwischen Hauptflügel und Torso ist eigentlich ziemlich gut und hält bei mir bisher anstandslos. Wobei ich beim Transport auch zu der vorsichtigen Sorte gehöre.
    Wer hier mehr eine „Pack in den Koffer und hoffe, dass alles heil am Ziel ankommt“ Politik betreibt wird womöglich Probleme bekommen. Aber das gilt ja immer und bei allen Miniaturen. Ich denke, da sind manch andere deutlich anfälliger.

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