Bauanleitung: Locust IIC 4

(C) Punakettu http://punakettu.deviantart.com/

Wie wohl leider aufgefallen ist, hänge ich ein bisschen hinterher, was die Bauanleitung angeht. Leider kamen mir einige Dinge dazwischen, aber das werdet ihr schon überstanden haben. 😉

Diese Ausgabe befassen wir uns also mit dem Locust IIC 4, er tauchte das erste Mal im TRO 3055 auf und wurde dann, im Zuge der Unseens, zu eben einem solchen erklärt. Seine Reseen-Form wurde dann im TRO Project Phoenix aufgelegt, bis er dann zu guter Letzt seinen Platz im TRO 3085 gefunden hat. Wenn man will, kann man also sagen, dass ich meinem Lauf an TRO 3085-Bauanleitungen treu bleibe. Man kann es aber auch sein lassen. 😉

Wer es bevorzugt, dass die Miniatur die er aufstellt auch die exakte Variante widerspiegelt, dem sei gesagt, dass neben dem Locust IIC 4 auch der 6 und 7 perfekt dargestellt sind.

Eine große Überraschung erlebte ich, als ich die Miniatur aus dem Paket geholt habe: Eine neue Verpackung. Man kann sie nun öffnen und wieder schließen, neben der Aufbewahrung von Kleinteilen erlaubt die Größe auch, Miniaturen in ihr zu transportieren. Ein paar dieser Packungen, würden einen relativ unkomplizierten Transport einzelner Lanzen ermöglichen.

Nachdem wir nun also die Packung selbst lange genug bewundert haben, solltet ihr, wie gewohnt, überprüfen, ob auch alle Teile enthalten sind. Es sollten 10 Teile drin sein, die sind bei mir vorhanden gewesen (zwei Beine, zwei Füße, Hüfte, Torso, zwei Waffenarme, Hauptwaffe und Base).

Das ist von der Anzahl her sicher noch im mittleren Bereich angesiedelt, jedoch sind sämtliche Teile ausgesprochen klein, was bedeutet ihr müsst euch auf einige Feinarbeit einstellen. Gerade beim Feilen fällt dies auf, trotz des relativ sauberen Gusses war vergleichsweise viel Zeit vonnöten, um die Teile sauber zu bekommen. (Zeitaufwand: ca. 6 Minuten)

Jetzt empfehle ich, wie eigentlich immer, den Torso und die Hüfte zusammenzusetzen. Dabei gehört der schmale Teil der Hüfte nach vorne.

Während die Teile trocknen, könnt ihr parallel die Füße an die Beine anbringen, die Doppelzehen sollten dabei nach vorne zeigen.

Nun solltet ihr die Beine an die Hüfte anbringen. Achtet darauf, dass beide Füße sauber den Boden berühren, damit die Mini am Ende senkrecht steht. Wenn ihr es richtig macht, steht der Locust IIC 4 auch ohne Base relativ stabil, wenn auch nicht absolut perfekt.

Um das zu ändern, wird jetzt die beiliegende Base angebracht, hierzu solltet ihr etwas Klebstoff auf die Fußballen aufbringen und die Mini dann stabilisieren, damit sie nicht doch versehentlich umkippt.

Jetzt solltet ihr den Laser am Torso anbringen, das geht relativ schnell und ernsthafte Trockenzeit ist nicht unbedingt nötig. Beim nächsten Schritt sieht das schon wieder anders aus.

Die Arme stellen den Schwierigsten Teil des Zusammenbaus dar, daher empfehle ich sie einzeln anzubringen. Mit welchem Arm ihr startet ist dabei egal, achtet nur darauf, dass ihr den Armen genug Zeit zu Trocknen gebt, bevor ihr loslasst. Andernfalls fallen sie euch einfach wieder ab.

Zu guter Letzt solltet ihr nun eine richtige Base unter die Mini kleben, um sie endgültig zu stabilisieren.

Das gesamte Kleben und Zusammenstecken lässt sich in gut Zehn Minuten erledigen.

 Wenn man sich das Bild aus Record Sheets 3085 unabridged Phoenix ansieht, wird auffallen, dass sich kaum Unterschiede zwischen dem Bild und der Miniatur finden lassen. Etwas kritisch ist der Torsolaser zu betrachten, dessen Hauptkörper leicht verformt wirkt.

Oftmals wurde zuletzt von Fans bemängelt, dass die Miniaturen zu groß werden, darum muss man sich beim Locust IIC 4 aber keine Sorgen machen, die Größe ist für einen 25t Mech durchaus angemessen. Leider habe ich keine Unseenminiatur zum Vergleich parat, ihr müsst daher auf Vergleichsbilder wie bei der Shadow Cat II verzichten.

Punkte der Miniatur:
Gussqualität: 9/10
Details: 10/10
Zeitaufwand: 9/10
Passgenauigkeit: 10/10
Abbildungstreue: 10/10

Endnote: 48/50

Nächste Ausgabe: Steht noch nicht fest, habe aber über ein halbes Dutzend Minis zur Auswahl 🙂

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