Bau einer ganz vieler befestigter Stellungen – Letzter Teil

Lange ist mein kleiner Besuch im Baumarkt her, mit dem alles Begann. Und wieder bin ich ziemlich auf den letzten Drücker fertig geworden. Okay, eine Stunde vor Spielbeginn, wie im letzten Jahr, werde ich wohl nie wieder erreichen, aber das muss irgendwie auch gar nicht unbedingt sein.

Leider hatte ich neben dem Basteln kaum Zeit Bilder zu machen, deshalb hier mal die Sparversion eines Artikels. Aber viel war auch gar nicht mehr zu tun…

Wenn sich jetzt jemand fragt „Hä?“ und so gar nicht weiß worum es hier geht: Hier geht es zu Teil eins, Teil zwei und Teil drei.

Gut ein Abguss, viel Abgüsse. Inzwischen hatte ich das so raus, dass ich die echt „nebenher“ gemacht habe. Morgens aufstehen, alter Abguss raus, Matsche anrühren, rein Unbemaltkippen. Ab auf Arbeit. Abends nach Hause komme, alter Abguss raus, Matsche anrühren, rein kippen, Abendbrot. Nach dem Abendbrot alter Abguss raus, … so entstanden dann erst einmal 9 Stellungen. Dann habe ich per eMail bei meinem Spieß nachgefragt, wie viele er eigentlich will. Bis zur Antwort („9 sind super“), waren es dann 12… die sehen so aber nun ja noch etwas blass aus. Also war der Fall klar: Anmalen.

FarbeBoden braun, Mauer grün (sind immerhin Fusiliersstellungen) und weil sie ja schön militärisch aussehen sollen Tarnflecken drauf. Als ich meiner Frau erklärt habe, wir würden ganz romantisch was Kreatives zusammen machen, hatte sie sich vermutlich was Anderes vorgestellt. Aber sie hat trotzdem mit gemalt. Und ihre Tarnfleckmuster sehen cooler aus als meine. Mist.

AlsBei der Arbeit Farbe haben wir ganz normale Abtönfarbe aus dem Baumarkt genommen. Die sollte man mit etwas Wasser verdünnen, dann fließt sie besser. Ein Tropfen Leim macht sie strapazierfähig. Wir haben auf eine Grundierung der Teile verzichtet und stattdessen einfach zwei Farbschichten aufgetragen. Ging gut.

Leider kommt jetzt der Teil ohne Fotos. Im Wesentlichen haben wir die Stücke aber wie beschrieben bemalt. Tarnflecken Frei-Schnauze, es hilft sich ein passendes Bild von einem tarngefleckten LKW oder so raus zu suchen und als Vorlage in der Nähe zu habe.

Nach dem (fön-beschleunigten) Trocknen, habe ich die Teile mit einem hellen Braun trocken gebürstet. Mit dem Ergebnis bin ich ganz zufrieden. Dann kamen die gaaaanz am Anfang im ersten Artikel erwähnten Deko-Sachen ins Spiel. Kleine Steine, Islandmoos, Moosplatten… bevorzugt da wo die Farbe verlaufen ist oder so hin geklebt.

Als vorletzten Schritt, habe ich dann noch mit einem weißen Edding die kleinen Erhebungen von den Nagelköpfen betont. Was noch fehlt ist eine Schicht matter Klarlack. Morgen sollte ich mal wieder bei Tageslicht zu Hause ankommen, dann kommt die dran.

Sicherlich hätte man an vielen Stellen mit mehr Zeit und Elan sauberer und schöner arbeiten können. Aber insgesamt finde ich, sehen die Teile ganz gut aus… Kritik sonst gerne am Rande des DoD auf der Kittery. Ich bin der in der Küche.

FertigP.S. Nahaufnahmen dann im Kittery-Conbericht.

P.P.S. Ja, das sind meine Schlappen und nein, ich weiß nicht wie die auf’s Bild kommen. 😀


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