Polystyrol – Teil 1

Alles was Ihr schon immer zum Thema Polystyrol wissen wolltet, aber nie zu fragen getraut habt.

Styrol ist eine organische (kohlenstoffbasierende) Verbindung, die auf die Summenformel C8H8 hört und die  unten links im Bild zu sehende Strukturformel besitzt.

Sie wird auch als Styren, Phenylethen oder Vinylbenzol bezeichnet. Wenn man Styrol polymerisiert, das bedeutet man bringt die einzelnen Moleküle dazu, sich zu langen Ketten zusammen zu schließen, erhält man Polystryrol. Das sieht als Strukturformel dann so aus, wie im Bild unten rechts.

Dieser Vorgang wurde erstmalig vom Berliner Apotheker Eduart Simon im Jahr 1839 beobachtet. Im Jahr 1931, begann die I.G. Farben mit der industriellen Produktion. Seitdem ist Polystryrol zu einem der wichtigsten und meist produzierten Kunststoff weltweit geworden.

Während Polystryrol gegen polare Lösungsmittel (Wasser), Laugen und UV-Licht resistent ist, löst es sich leicht in unpolaren Lösungsmitteln (Benzin, Nitro-Verdünnung, Aceton usw.). Es ist ein Thermoplast, sprich es lässt sich unter Wärmeeinfluss beliebig oft verformen, und behält diese Form wenn es erkaltet. Oft wird es aufgeschäumt und dann zu Platten oder allen möglichen anderen Formen verarbeitet. Die Hauptverwendung ist die als Verpackungs- und Dämmmaterial.

Davon abgesehen, benutzen es Modell- und Geländebauer gerne, um daraus Berge, Gebäude, und anderes Zeug zu basteln. Und damit ist dann hoffentlich auch die Frage beantwortet, was zur Hölle das alles bitte mit Battletech zu tun hat.

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