Bauanleitung: Shadow Cat II

(C) Punakettu http://punakettu.deviantart.com/

Diese Ausgabe beschäftigen wir uns erneut mit einem ‘Mech aus TRO 3085. Der Shadow Cat II. Wie auch bei allen anderen IIer Versionen der klassischen Omnimechs handelt es sich bei der Shadow Cat II um einen normalen Battlemech.

Die Standardversion der Shadow Cat II ist mit einer HAG 20, zwei Langstreckenraketenwerfern und einem ER Medium Laser bewaffnet. Die 2er Version ersetzt den ER Laser durch einen ER Medium Pulse Laser und die HAG durch einen ER Large Pulse Laser, beide gestützt durch einen Laser Insulator, was für geringere Hitzeentwicklung sorgt. Schlussendlich sind beide Versionen nicht sonderlich beeindruckend für einen ‘Mech der 15t schwerer ist als sein Vorgängermodell.

Dennoch mag ich die Maschine vom Aussehen her, daher gibt es heute eine Bauanleitung für sie.

Wie ihr mittlerweile sicher wisst, solltet ihr immer zuerst auf die Verpackung schauen. Es sollen sechs Teile enthalten sein, das sieht soweit gut aus. Es ist also alles enthalten und wir können weitermachen.

Nach dem Auspacken fällt auf, dass es jetzt acht Teile sind, aber das liegt daran, dass sich der ER Medium Laser von der Waffenleiste und eines der Beine von der Beinleiste gelöst hat, aber das sollte verschmerzbar sein.

Als nächstes geht es an die Beseitigung der Gussreste. Hier gab es doch ein paar, aber wenig Schlimmes. Ich konnte alles sehr leicht beseitigen (Zeitaufwand: ca. 7 Minuten). Probleme machen sich eher beim groben Zusammenstecken bemerkbar. Wenn ich den Laser an seine Stelle setze, ist der Abstand zwischen Torso und Waffe deutlich erkennbar, hier muss nachgefeilt werden. Gleiches gilt für die Beine, die mit lediglich zwei dünnen Stiften am Torso befestigt werden, das sorgt für Probleme, da auf diesen Stellen das Hauptgewicht der Miniatur lastet.

Daher muss an beiden Beinen und der Waffe nachgearbeitet werden, bis die Verbindungen passen. Selbst wenn ihr stiften solltet empfiehlt es sich, bei den Beinen ordentlich zu feilen, andernfalls sind die Stifte an der fertigen Miniatur deutlich sichtbar. (Zeitaufwand: ca. 5 Minuten). Ihr werdet an dieser Stelle ebenfalls merken, dass ihr nicht darum herumkommt, die Shadow Cat II auf eine Base zu stellen. Ich war nicht in der Lage die Mini dazu zu bringen das Gleichgewicht zu halten, sie kippt ständig rückwärts um, weswegen ich sie auf dem Bild an die Map angelehnt habe, um sie aufrecht zu halten. Es ist also absolut nötig den Beinen Zeit zum Trocknen zu geben, bevor ihr weitermacht, nehmt euch dafür ein paar Minuten (Zeitaufwand: ca. 5 Minuten).

Der nächste Schritt sollte dann das Anbringen des Lasers sein. Dafür tragt etwas Klebstoff auf den Torso auf, wenn ihr stiften könnte, würde ich das dringend empfehlen. Achtet darauf, nicht zu viel Klebstoff zu nehmen, da dieser sich sehr schnell an den Seiten rausdrückt. Falls euch das passiert ist es nicht schlimm, denkt nur daran die rausgelaufenen Klebstoffreste sofort zu beseitigen, bevor sie fest werden. Es sieht am Ende einfach nicht schön aus, wenn da solche Klebereste heraushängen.

Der vorletzte Schritt sollte nun das Anbringen der Arme sein. Normalerweise rate ich ja dazu, die Arme gleichzeitig zu montieren, aber im Fall der Shadow Cat II würde ich dringend davon abraten. Als erstes empfehle ich das Anbringen des Gaussarms, gebt ihm einen kleinen Moment zum Trocknen, der muss aber nicht lang sein. Der Klebstoff muss nicht komplett erhärten, nur etwas angetrocknet sein. Mehr Zeit solltet ihr euch allerdings mit dem linken Arm nehmen. Das Kugelgelenk ist extrem anfällig muss während der Trockenzeit gehalten werden. Wenn möglich solltet ihr den Arm unbedingt stiften, ich habe allerdings immer noch keinen Modellbohrer, muss also ohne Stift auskommen. Das ist definitiv nicht empfehlenswert. (Zeitaufwand: ca. 3 Minuten)

Zum Schluss das, was ich am Ende immer empfehle: die Base. Wie bereits weiter oben erwähnt, kommt ihr nicht um sie herum, selbst wenn ihr normalerweise nicht stiftet. Die Shadow Cat II ist einfach zu instabil, um ohne Base zu stehen. Da die Füße zu weit auseinander stehen müsst ihr die (meist hole) Base entweder mit Modelliermasse auffüllen oder umdrehen. Ich habe entschieden sie einfach umzudrehen, das funktioniert ebenfalls und spart einiges an Zeit (Zeitaufwand: ca. 1 Minute)

Damit ist die Miniatur fertig zusammengebaut.

Der Detailgrad ist wirklich gut. Nirgends wirkt die Miniatur verwaschen oder unfertig. Leider gibt es aber ein paar Kritikpunkte im Vergleich zwischen dem TRO und der Miniatur. Das Cockpit lässt einiges vermissen und auch die Verbindungen zwischen Beinen und Hüfte sind anders gestaltet als im TRO. Als letztes liegt das obere Ende der Raketenlafetten zu flach, was den Eindruck erweckt, die Raketen würden gerade in die Luft gefeuert.

Punkte der Miniatur:
Gussqualität: 9/10
Details: 9/10
Zeitaufwand: 9/10
Passgenauigkeit: 7/10
Abbildungstreue: 8/10

Endnote: 42/50

Zu guter Letzt noch ein Vergleichsbild zwischen der Shadow Cat und Shadow Cat II.

Nächste Ausgabe: Tundra Wolf.

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