The Price of Duty – Review

Normalerweise verzichte ich ja darauf, Battletech-Produkte zu rezensieren … aber wir reden hier über die Wiedergeburt der Gray Death Legion!

Da kann ich nicht anders.

Bevor wir in das Buch selbst einsteigen, vielleicht ein paar Hintergrundinfos: Grayson Death Carlyle war der Gründer er ersten Gray Death Legion. Er war ebenfalls der Gründungscharakter von Battletech. Der erste Roman, und damit der Beginn von Battletech, drehte sich um ihn und die Gray Death Legion.

Grayson war der Sohn eines Söldnerkommandanten und erlebte, wie die komplette Einheit seines Vaters vernichtet wurde. Trotz brutaler Unterlegenheit rappelte er sich auf und schaffte es schließlich, dank seines taktischen Genies, die Mörder zu besiegen.

Was erstmal wie eine normale Rachegeschichte klingt, war tatsächlich gut umgesetzt und Grayson Charakter, den man mochte.

Mit der Zeit wurde die Gray Death Legion größer und einflussreicher. Ihre unkonventiellen Strategien brachten ihr Sieg über Sieg und sie produzierten am Ende sogar zwei eigene Battle Armor Typen.

Doch am Ende wurde Grayson in einem eher mäßigen Roman mal eben auf zwei Seiten ganz am Anfang von Krebs getötet (einen Krebs, der über mehrere Romane im Vorlauf nie dar war, sondern einfach mal plötzlich reinrummste) und die GDL möglichst inkompetent abserviert.

Sein Sohn war zu dem Zeitpunkt im Lyranischen Militär tätig und lange Zeit wurde vermutet, dass er dort gestorben ist, als seine Einheit vernichtet wurde. Tatsächlich war einfach nie wieder etwas von ihm zu hören.

Das änderte sich dann kürzlich und wir erfuhren, wie es weiterging. Er überlebte, kämpfte im Jihad gegen Word of Blake und wurde schließlich zum Grafen von Odessa erklärt. Danach zogen die Carlyles sich über zwei Generationen aus dem Militär zurück und erst Ronan und Bel Carlyle traten wieder dem Lyranischen Militär bei.

Und ab hier beginnen nun Spoiler!

Zusammen mit der Arcturus Guard befreiten sie Arcturus. Doch ihr Kommandeur und die Arcturus Guards meuterten und erklärten sich unabhängig vom Lyran Commonwealth. Diesem Verrat wollten die Geschwister nicht folgen und wurden, zusammen mit anderen loyalen Soldaten, nach Garrison geschickt.

Der General dort stellt sich als inkompetenter Social General heraus (wir reden hier von den Lyranern, da ist das normal) und schmeißt die komplette Truppe aus dem Militär.

Allein und vor den Scherben ihrer Existenz beginnen sie damit, sich ein neues Leben aufzubauen und Geld zu sammeln, um den Planeten zu verlassen. Aber es kommt, wie es kommen muss: Es gibt ein Problem auf Garisson und der inkompetente General ist gezwungen, ihre Hilfe einzufordern.

Daraus entsteht dann das, worauf wir alle Jahrzehnte gewartet haben: Die Gray Death Legion ist zurück!

Mit unterlegenen und viel zu wenigen Truppen wird der Gegner besiegt. Dank unkonventionellem, taktischem Genie—würdig dem Erbe von Grayson Carlyle. Und damit fühlt sich die neue Gray Death Legion tatsächlich wieder an, wie die Gray Death Legion.

Das Geschwisterpaar stellt auch eine willkommene Abwechslung dar.

Die Kehrseite der Medaille ist die Kürze. Da es sich um den ersten Band einer Trilogie von Novellen handelt, die am Ende ein gemeinsames Werk ergeben sollen, bleibt für viele Dinge nicht viel Zeit. Ich hätte gerne mehr Zeit für die Charakterentwicklung und vor allem den Wiederaufbauprozess gehabt. Das war aber nicht drin.

Ich gebe dem Buch daher 4,5 von 5 strahlenden Marauders, mit leichter Tendenz zu 4.

 

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