Angriffe auf Blaine Pardoe – Die Gegenposition

Nachdem ich am Samstag über Angriffe auf Blaine Pardoe berichtet habe, gibt es nun von der Gegenseite eine Gegendarstellung.

Da ich ein bisschen mehr Einblick in das Geschehen hatte, kann ich das hier und da noch etwas ergänzen.

Zuersteinmal gibt es offenbar eine Protective Order gegen Faith. Diese wurde, soweit aus dem Text ersichtlich, freiwillig abgegeben im Versprechen gegen eine weiterführende juristische Einigung. Das deutsche Äquivalent wäre dazu eine vorläufige Unterlassungserklärung. Offenbar hat Blaine dann aber im Gegenzug die weiterführende Erklärung nicht unterzeichnet.

Die Protective Oder ist damit aber erstmal eingesetzt und muss nun juristisch angegangen werden. Das wird sich ziehen.

Dies deckt sich mit Unterhaltungen die ich im Vorfeld mit Faith hatte, in denen sie sagte, dass wohl eine Einigung im Raum stand. Damit gerechnet, dass die Gegenseite hier dann einen Rückzieher macht hat sie offenbar nicht — wobei das niemanden wirklich überraschen sollte.

Faith sagt ebenfalls, dass sie Blaine niemals direkt bedroht hat. Was sie jedoch zugibt ist, dass sie Craig Reed gegenüber in einem privaten Chat gesagt hat, sie würde Blaine gerne erschießen. Das hat sie wohl geschrieben, während sie betrunken war. Craig hat das dann offenbar an Blaine weitergeleitet.

Dies deckt sich ebenfalls mit Facebookposts von ihr vor einigen Wochen, in denen sie sich darüber beschwert hat, dass ihr jemand einen Dolch in den Rücken gestoßen hätte. Dass sie solche Aussagen auch noch ausgerechnet gegenüber Craig trifft … klug war das nicht.

Direkt einen Vorwurf gegenüber Craig kann ich da aber auch nicht draus drehen, denn ehrlich gesagt, wenn mir jemand schreibt er oder sie würde gerne einen meiner Kollegen erschießen, würde ich das höchstwahrscheinlich auch weitergeben. Womit Craig eventuell nicht gerechnet hat, ist das, was nun daraus geworden ist. Wenn man Blaine und seinen generellen Umgang mit Kritik jedoch kennt, dann kann man sich eigentlich denken, dass er bei derartigen Aussagen dann komplett abdreht.

Direkt verübeln, dass er das alles andere als witzig findet kann man ihm das an der Stelle aber nun auch nicht, denn Faith hatte nunmal einen Narren an Blaine gefressen und so ziemlich alles kommentiert, was er so tut. Sich da bedroht fühlen, kann ich durchaus nachempfinden. Das dann noch gepaart mit genereller Kritikunfähigkeit … Das Ergebnis war vorhersehbar.

Zu dem von ihr in seinem Blog in den Kommentaren geposteten Musikvideo kann ich nichts sagen, da es nicht veröffentlicht wurde. Das wusste Faith aber auch vorher, dass es das nicht wird. Kommentare unter sein Blog posten war im Grunde eine direkte Einwegkommunikation von ihr zu ihm. Es handelte sich aber wohl um ein Anti-Trump Musikvideo. Da Blaine einer großer Trumpfan ist, mit diversen pro Trump Ausfällen, auch im Zuge der Terroristen vom 6. Januar, fühlte er sich hier wohl tatsächlich direkt angegriffen.

Was die Versuche angeht, seine Beiträge in Podcasts gelöscht zu bekommen, hat Faith wohl tatsächlich mit den Podcastern gesprochen, sagt aber, sie hätte nie versucht, die zum Löschen der Podcasts mit ihm zu verleiten. Überprüfbar ist hier keine von beiden Aussagen.

Dass Faith versucht haben soll, CGL dazu zu bewegen, ihn rauszuschmeißen verneint sie ebenfalls. Sie hat wohl nur mit CGL Angestellten über Blaines politische Einstellung gesprochen. Das kann ich zumindest in soweit bezeugen, dass ich zwar gesehen habe, wie sie auch mit Loren über Blaine geredet hat, aber ich dabei auch nie gesehen habe, dass sie Loren dazu aufgefordert hätte, ihn rauszuwerfen.

Auch auf die Tatsache, dass sie nicht existiert, sondern wohl der vermeintliche „J“ sei geht Faith ein. Die terroristischen Drohungen seitens J waren von im Zusammenhang mit einem Corona-bezogenen Selbstmord und einem Plea Agreement (das wäre bei uns in etwa mit einem Verständigung im Strafverfahren gleichzusetzen) geäußert worden. Details gibt es hier nicht weiter. So richtig gut klingt das aber auch nicht. Jedoch scheint die Gleichsetzung mit Faith falsch zu sein.

Was bleibt also im Ergebnis übrig?

Wir haben nun zwei gegensätzliche Aussagen zur gleichen Thematik. Wer recht hat, ist nicht wirklich abschließend festzustellen. Auch da vieles schlicht auf Wahrnehmung beruht.

Sollte Blaine recht haben, dann sollte die Sache mit der Protective Order wohl erstmal gegessen sein.

Sollte Faith jedoch recht haben, dann stünde für Blaine hier durchaus ein Stafverfahren wegen Slander bzw. Defamation (Verleumdung und üble Nachrede) im Raum.

Egal wie, wenn es mehr gibt, werde ich weiter darüber berichten.


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